2 Fliegen mit einer Klappe schlagen

5 praktische Ideen

An Zeit mangelt es den Meisten im Moment wahrscheinlich eher nicht. Fallen doch viele Aktivitäten wegen der Corona-Pandemie flach. Aber fällt damit auch automatisch das sogenannte „Zeit schinden“ weg?

Mit einer Aktion zwei Dinge erledigen, kann ja auch einfach nur Spaß machen. Fünf praktische Ideen als Seelentröster und Frustablasser für den nicht enden wollenden Lockdown.

  1. Privates Konzerterlebnis und Fitnessprogramm

Wann war denn nochmal mein letztes Konzert? Ist wohl über ein Jahr her. Langsam fehlt echt was. Ich zieh mir regelmäßig Konzerte per Youtube rein. Gerne Metal. Bei den Konzerten von Metallica & Co. wird geschwitzt, geheadbangt und gemosht, was das Zeug hält. Wie gerne wäre ich in diesem Gedrängel! Die Frauen-Thrash-Metal-Band NERVOSA aus Brasilien hat dem beliebten Moshpit sogar einen Song gewidmet. Der geht echt ab.

Headbangen geht alleine, aber den Moshpit könnt ihr super mit eurer Kernfamilie machen. Je nach Musikgeschmack kann auch Luftgitarre gespielt, einzeln gepogt oder sonstiger „Veitstanz“ aufgeführt werden. Stage Diving geht bestimmt auch vom Bett aus :). In jedem Fall ist man nachher bestimmt gut ausgepowert und hat auch noch ein paar Gramm Weihnachtsspeck verloren. \m/

2. Kuchen backen und Sauerteigkultur an Freunde weitergeben

Gibt es noch Kettenbriefe? Ich habe zum Glück schon lange keine mehr bekommen. Besonders gestört hat mich immer die Androhung von irgendwelchen unheilvollen Geschehnissen, die einem widerfahren sollten, wenn man den Brief nicht an genau die vorgebene Anzahl an Leuten weiterleiten würde. Grauenhaft. Es geht aber auch anders. Mit Genuss und Hermann, dem Kuchen(ketten)rezept. Hermann kann man einfach nicht widerstehen. Er stellt sich kurz vor, leitet an und zum Schluss des Rezepts wird sanft auf die Weitergabe hingewiesen, falls man es nicht schafft, so viel zu backen. Eine leckere Sache, mit der man Freunden eine Freude machen kann und nicht muss!

3. Starkbier trinken und Nachtisch und Absacker gespart

Winterzeit ist Starkbierzeit, heißt es. Das finde ich gut. Ich liebe starke Biere, gerne um die 12 % vol. So ein Starkbier kann auch gut und gerne mal das Dessert und den Digestif ersetzen. Nimmt man zum Beispiel den Aventinus Eisbock der Brauerei Schneider Weisse (gibt es in jedem gut sortierten Getränkehandel): Das Bier ist quasi eine Essenz aus einem starken Weizenbier und im Geschmack hat es eine enorm konzentrierte Würzig- und Fruchtigkeit, die den Gaumen wärmt. Sehr komplex. Wer doch noch was dazu essen will: gut passen dunkle Schokolade oder auch kräftiger Käse. Probiert es aus! Weitere starke Bierstile, die sich als Absacker eignen: Quadrupel (z. B. Rochefort 10), Imperial Stouts oder im Whiskyfass gereifte Ales.
Haltet einfach Ausschau nach gutem Bier bei eurem lokalen Beerdealer!

Extra-Tipp: Um das neue Jahr gut zu starten, gibt es im schönen Frankenland übrigens den Brauch des „Stärk antrinken“. Mit einem Starkbier trinkt man sich im Kreise seiner Lieben Gesundheit und Kraft (Stärk) fürs neue Jahr an. Ich finde, das ist ein schöner Brauch, der in diesen Zeiten besonders gut passt.

4. Spazieren gehen und dabei Müllsammeln

Ich liebe es, zu Fuß unterwegs zu sein und lege im Durchschnitt Strecken von 10 Kilometern zurück. Beim Gehen lässt es sich gut entspannen, man kommt auf neue Ideen und sieht, wie die Stadt sich Tag für Tag verändert. Der Nachteil ist, man sieht, wieviel Müll überall rumliegt. Die Lösung: Beim nächsten Mal ein paar Handschuhe und einen Müllsack einpacken und los geht’s mit dem „Ploking“ (plocka + walking = ploking). Eigentlich heißt der Trend ja „Plogging“, also plocka + jogging. Plocka kommt, wie auch dieser Trend des Müll sammelns beim Joggen, aus dem Schwedischen und heißt „pflücken“ oder „aufheben“.
Mit schnellem Schritt ist bald ein Müllsack voll. Das reicht für den ersten Tag. Denn: „Jeden Tag, eine gute Tat“, das wusste schon der Gründer der Pfadpfinder-Bewegung, Robert Baden Powell. Aber man muss ja auch nicht jeden Tag Müll sammeln beim spazieren gehen 😉

„Versucht, diese Welt ein wenig besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt.“

Robert Baden-Powell

5. Home Office und zwischendurch Gemüse aussähen

Wenn man schon soviel zu Hause ist, kann man ja zwischendurch auch mal das Gärtnern versuchen. Selbstversorgen liegt ja schon einige Zeit im Trend und Platz und Tageslicht hat eigentlich jeder, ob auf der Fensterbank oder auf dem Balkon. Fehlt nur noch der grüne Daumen. Aber den kann man sich ja auch antrainieren 😉

Chilis und Paprikas eignen sich hervorragend für den Einstieg. Je nach Sorte, sind die Früchte an den aufgezogenen Pflanzen nicht nur sehr hübsch, sondern auch extrem lecker und aromatisch. Man kann die Schoten einlegen, trocken oder auch einfrieren.
Wer einmal selbstgezogene Chilis oder Paprikas gegessen hat, wird diese gegenüber dem herkömmlichen Gemüse aus dem Gewächshaus immer den Vorzug geben.
Der Monat Februar hat schon genügend Tageslicht, um mit der Aussaat zu beginnen. (Wer früher beginnt, muss Kunstlicht benutzen.)

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