Sonne, Sand, Saudi-Arabien

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Wer möchte nicht im Sommer wegfahren? Zurzeit bremsen die Inflation, das Chaos an den Flughäfen und Corona die Reiselust der Deutschen. Da bleiben viele lieber zu Hause. Oder man verbringt den Urlaub in Deutschland, vielleicht auch in den benachbarten EU-Ländern. Wer günstig und gefahrenfrei urlauben möchte, der kann das ganz einfach auf dem Sofa zu Hause: mit dem Buch „Couchsurfing in Saudi-Arabien“ von Stepan Orth. Der Buchautor fährt dort in den Urlaub, wo normalerweise keiner Urlaub machen möchte. Als Saudi-Arabien die ersten Touristen 2019 ins Land lässt, ist der Buchautor Stepan Orth einer der ersten, der ein Touristenvisum beantragt. Er bucht keine Hotels, sondern er sucht sich Unterkünfte bei Privatleuten über die Internetplattform „Couchsurfing“. Auf der Internetplattform werden ausschließlich private Wohnungen oder Wohnräume vermittelt, in denen Couchsurfer kostenlos übernachten können…

Moderner Tanz mit sozialkritischer Botschaft

Sie winden und biegen sich, wie Magneten ziehen sie sich an oder stoßen sie sich ab. Die Tänzerinnen und Tänzer im zeitgenössischen Tanzstück „Colossus“ bewegen sich dabei in dem Rhythmus, den sie selber zum Teil vorgeben – durch Laute oder gemeinsames Klatschen und Trommeln der Hände oder Füße.  Warum die australische Choreographin Stephanie Lake für ihr Tanzstück „Colossus“ wählte, zeigt sich schon zu Beginn der Aufführung. Wie ein Monument platziert sie ihre 40 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne.

Durch die Linse betrachtet

Musik und Film durch das fotografische Auge betrachtet Ausstellungstipps in Düsseldorf Richard Bellia ist ein französischer Konzertfotograf. Seine Leidenschaft für die Fotografie fand er über die Musik. Angefixt in den 80er Jahren durch die bunten Bilder in Musikmagazinen, lichtete er so ziemlich alle Größen der Zeit zwischen Punk, Grunge und Hip Hop ab: Von Joy„Durch die Linse betrachtet“ weiterlesen

Global Groove – Die Welt tanzt

Die am 13. August im Folkwang Museum in Essen eröffnete Ausstellung Global Groove   Kunst, Tanz, Performance und Protest will Brücken schlagen zwischen den einzelnen Kunst- und Ausdrucksformen. In Prolog und sechs Kapitel unterteilt, ist ein Szenenbild mit Blick von West nach Ost entstanden. Im Fokus: westliche und (süd)ostasiatische Künstlerinnen und Künstler, die sich aneinander„Global Groove – Die Welt tanzt“ weiterlesen

Gib deinem Leben einen Gin!

Ein Ginrezept wird zum Mordmotiv. Im Roman „Gin des Lebens“ von Journalist und Restaurantkritiker Carsten Sebastian Henn passiert nicht nur ein Mord, man erfährt auch jede Menge über das, was einen guten Gin ausmacht, welche Zutaten hineingehören (inklusive „Störer“), wie er hergestellt wird und man den Wacholderspirit am Besten trinkt. Angetrieben von der Unzufriedenheit seiner„Gib deinem Leben einen Gin!“ weiterlesen

Mehr als nur ein Hauch von Sommer – Lesetipps, die den Sommer verlängern

Vielen von uns war der Sommer in diesem Jahr vielerorts zu kühl und zu nass. Jetzt ist er meteorologisch Ende August zu Ende gegangen, kalendarisch dauert er etwas länger. Wir alle hoffen noch auf einige schöne, warme Tage. Wer den Sommer noch weiter in die Länge ziehen möchte, für den haben wir zwei Lesetipps, in denen der Sommer thematisiert wird:  Im „Sommerhaus am See“ von Thomas Harding geht es um eine Sommerresidenz in Berlin, die über 100 Jahre für fünf verschiedene Familien ein Sehnsuchts- aber auch Zufluchtsort war. Das Sommerhaus – es ist ein geschichtsträchtiger Ort, denn mit den politischen Veränderungen in Deutschland, zogen Familien ein- oder aus und veränderten nicht nur sich selbst im Laufe der Zeit, sondern auch die Gestalt des Hauses. In „Sommer der Träumer“ von Polly Samson reist die junge Engländerin Erica Hart mit ihrem angehenden Schriftsteller-Freund Jimmy nach Hydra, einer 65 Kilometer südwestlich von Athen entfernten Insel: ein Zufluchtsort für viele Aussteiger, Künstler, Vagabunden und Tagträumer in den 1960er Jahren.

Kindheit und Verschwörung

Alexander Gorkow hat ein Buch über seine Kindheit in den 70er Jahren und den dazugehörigen Soundtrack geschrieben. Mit trockenem Humor beschreibt er die „umbrüchige“ Zeit zwischen Autorität und körperlicher Züchtigung, freiem Geist und freier Liebe.Mit allem verbunden ist die Musik von Pink Floyd und alles passiert unter dem Einfluss des „kranken Kindes“, Gorkows rebellischer Schwester,„Kindheit und Verschwörung“ weiterlesen

Darf es mal wieder ein Sachbuch sein? Unsere Büchertipps für diesen Frühling

Wir werden euch ab jetzt regelmäßig aktuelle und interessante Bücher vorstellen.  Und diese werden wir natürlich sorgfältig für euch auswählen! Weil wir absolute Leseratten sind, lesen wir die Bücher auch immer bis zur letzten Seite durch. Anschließend folgt eine ehrliche Bewertung.
Meine Favoriten für dieses Frühjahr: „Sophie Scholl: Es reut mich nichts“ von Robert M. Zoske und „Ein Bauch lustwandelt durch Wien“ von Vincent Klink.

67. Oberhausener Kurzfilmtage: Filmvielfalt als Futter für die Seele

Eine fremde Kultur, ein fremdes Schicksal: Es ist nicht mehr fremd, wenn der nepalesische Filmemacher Ngima Gelu Sherpa die Kamera führt. Er erzählt in dem zwanzigminütigen Kurzfilm „nga’i nang (Home)“ seine Geschichte. Es ist seine Familie und sein sterbenskranker Vater, dem die Zuschauer im Film folgen. Der junge Sherpa, der in den europäischen Städten Lissabon, Edinburgh und Tallinn Filmregie und Produktion studierte und in Europa lebt, fliegt zurück nach Nepal, weil der Zustand seines krebskranken Vater sich verschlechtert hat. Die Fahrt zum nächsten Krankenhaus ist weit; viele Stunden sind sie unterwegs. Wir sind als Zuschauer dabei, wenn die Mutter darauf hofft, dass ein Heiler die Krankheit ihres Mannes lindert. Es folgt der Tod, des Vaters und die Trauerrituale. Der Filmemacher lässt uns dabei sein – ein bewegender Film.

Videonale goes online

Den Unwägbarkeiten im Coronaherbst 2020 konnten alle Kulturmacher eigentlich nur spontan mit dem Verschieben ins nächste Jahr begegnen. Die Entscheidung, ob man dann eine digitale Ausgabe oder analog mit Publikum plante, blieb aber auch immer eine unwägbare Entscheidung. Es war aber auch die Hoffnung da, dass irgendwann irgendwas wieder geht. Die Videonale, die sich seit„Videonale goes online“ weiterlesen

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