Mehr als nur ein Hauch von Sommer – Lesetipps, die den Sommer verlängern

Vielen von uns war der Sommer in diesem Jahr vielerorts zu kühl und zu nass. Jetzt ist er meteorologisch Ende August zu Ende gegangen, kalendarisch dauert er etwas länger. Wir alle hoffen noch auf einige schöne, warme Tage. Wer den Sommer noch weiter in die Länge ziehen möchte, für den haben wir zwei Lesetipps, in denen der Sommer thematisiert wird:  Im „Sommerhaus am See“ von Thomas Harding geht es um eine Sommerresidenz in Berlin, die über 100 Jahre für fünf verschiedene Familien ein Sehnsuchts- aber auch Zufluchtsort war. Das Sommerhaus – es ist ein geschichtsträchtiger Ort, denn mit den politischen Veränderungen in Deutschland, zogen Familien ein- oder aus und veränderten nicht nur sich selbst im Laufe der Zeit, sondern auch die Gestalt des Hauses. In „Sommer der Träumer“ von Polly Samson reist die junge Engländerin Erica Hart mit ihrem angehenden Schriftsteller-Freund Jimmy nach Hydra, einer 65 Kilometer südwestlich von Athen entfernten Insel: ein Zufluchtsort für viele Aussteiger, Künstler, Vagabunden und Tagträumer in den 1960er Jahren.

Edel, elegant und royal: Auch Bochum hat Königskinder

Wer blickt schon nach England, Belgien oder den Niederlanden, wenn es auch hierzulande Königskinder gibt. Ulrike Königs geschickte Hände sorgen dafür, dass es immer mehr davon in Bochum gibt. Ihre kunstvoll hergestellten Holzfiguren aus Edelholz sind unverkennbar; sie sind Unikate. Ihre Figuren blicken schelmisch und wirken leichtfüßig. Ein Lächeln in das Gesicht des Betrachters zaubern – das können daher nur diese Königskinder. Sie heißen so, weil es eben Königs Kinder sind. Und weil die Figuren so besonders sind, finden sie weltweit Abnehmer. Ich habe die Künstlerin in ihrem Bochumer Atelier besucht und ihr bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

Darf es mal wieder ein Sachbuch sein? Unsere Büchertipps für diesen Frühling

Wir werden euch ab jetzt regelmäßig aktuelle und interessante Bücher vorstellen.  Und diese werden wir natürlich sorgfältig für euch auswählen! Weil wir absolute Leseratten sind, lesen wir die Bücher auch immer bis zur letzten Seite durch. Anschließend folgt eine ehrliche Bewertung.
Meine Favoriten für dieses Frühjahr: „Sophie Scholl: Es reut mich nichts“ von Robert M. Zoske und „Ein Bauch lustwandelt durch Wien“ von Vincent Klink.

67. Oberhausener Kurzfilmtage: Filmvielfalt als Futter für die Seele

Eine fremde Kultur, ein fremdes Schicksal: Es ist nicht mehr fremd, wenn der nepalesische Filmemacher Ngima Gelu Sherpa die Kamera führt. Er erzählt in dem zwanzigminütigen Kurzfilm „nga’i nang (Home)“ seine Geschichte. Es ist seine Familie und sein sterbenskranker Vater, dem die Zuschauer im Film folgen. Der junge Sherpa, der in den europäischen Städten Lissabon, Edinburgh und Tallinn Filmregie und Produktion studierte und in Europa lebt, fliegt zurück nach Nepal, weil der Zustand seines krebskranken Vater sich verschlechtert hat. Die Fahrt zum nächsten Krankenhaus ist weit; viele Stunden sind sie unterwegs. Wir sind als Zuschauer dabei, wenn die Mutter darauf hofft, dass ein Heiler die Krankheit ihres Mannes lindert. Es folgt der Tod, des Vaters und die Trauerrituale. Der Filmemacher lässt uns dabei sein – ein bewegender Film.

Der Ballettstar, der aus den syrischen Trümmern kam

Die Vorhänge in den Tanztheatern sind schon seit Monaten geschlossen. Seit Corona können die Tanzkompanien nicht mehr auftreten. Und das tanzbegeisterte Publikum kann ihnen nicht mehr applaudieren. Den Tanzprofis wird viel abverlangt. Die Tanzausbildung ist hart, eine angestrebte Karriere ist, wenn überhaupt, oft sehr kurz. Der öffentlich-rechtliche Rundfunkveranstalter Arte zeigt eine ganze Reihe von Tanz- und Ballettfilmen. Besonders sehenswert: Die 2019 mit einem Emmy prämierte Dokumentation „Dance or Die“ des niederländischen Filmemacher Roozbeh Kaboly. Sie zeigt die berührende Geschichte des jungen Syrers Ahmad Joudeh.

Alternative Filmtipps zwischen Weihnachten und Neujahr

Das Fernsehprogramm zur Weihnachtszeit könnte auch „Und ewig grüßt das Murmeltier“ (Originaltitel „Groundhog Day“, Regie: Harold Ramis, 1993) heißen. Die öffentlich-rechtlichen Sender greifen lieber jedes Jahr auf alt Bewährtes zurück. Es werden wieder „Der kleine Lord“, „Tatsächlich Liebe“, „Sissi“, „Ben Hur“, „Kevin allein zu Haus“ oder “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in Echtzeit ausgestrahlt. Das sind sehr schöne Filme, aber es gibt noch viele andere Filmhappen. Es lohnt sich, in den Mediatheken von ARD, 3Sat und ARTE zu stöbern. Dort schlummern wahre Filmschätze.

Filmfestivals in der Coronazeit? Die Macher im Revier suchen alternative Wege

Für Cineasten ist der November normalerweise alles andere als trist. Sie fiebern den Filmfestivals entgegen, die von Anfang bis Ende November jedes Jahr im Ruhrgebiet stattfinden: dazu gehören die „Duisburger Filmwoche“, das „XXS Dortmunder Kurzfilmfestival“, „Blicke“ in Bochum und das „Kinofest Lünen“. Corona hat die Festivalbetreiber eiskalt erwischt, denn so ein Filmfestival muss schon sehr früh geplant werden. Absagen will oder wollte man die Festivals deshalb nicht.

Winzerglück am Dortmunder Rüpingsbach

Einheimische wissen: Das Ruhrgebiet ist grün. Und es wird immer grüner. Seit einigen Jahren ist Dortmund sogar unter die „Winzer gegangen“. Hier gibt es zwei Weinberge: am Phönixsee, auf dem ehemaligen Hoesch-Gelände in Dortmund-Hörde, und seit eineinhalb Jahren auch in Dortmund-Barop. Letztere ist mit über 300 Reben größer als der Weinberg am Phönixsee und er ist ein Mitmach-Weinberg. Das heißt: Jeder kann mitmachen. Das ist einzigartig in Deutschland. Die Rebensorte: Es die rote Traube „Cabaret Noir“. Sie passt zum Ruhrgebiet – sie ist widerstandsfähig und genügsam.

Ton steht… Kamera läuft!

Das Kino, es leidet, und das schon seit Jahren. Die Kinos haben im Jahr 2018 ein dramatisches Besucher- und Umsatzminus verzeichnet. Streaming-Dienste wie Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen dafür, dass immer mehr Filme den Weg fast ausschließlich in die Wohnzimmer finden. Filmfreunde brauchen nur noch die Fernbedienung benutzen und die Füße bequem hochlegen. Seit„Ton steht… Kamera läuft!“ weiterlesen

Mehr als nur Käse – Queso herreño

Nein, nicht nur die Niederländer produzieren Käse, auch die Deutschen. Und das reichlich. Und sie essen ihn auch gerne.  Ein Stück Käse ist Genuss. Deutschland sind mit Frankreich Europas größte Käseproduzenten, nur die USA produzieren mehr. Spanischer Käse spielt zwar auf dem Weltmarkt keine so große Rolle, doch auch immer mehr deutsche Käseliebhaber schätzen die„Mehr als nur Käse – Queso herreño“ weiterlesen

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