67. Oberhausener Kurzfilmtage: Filmvielfalt als Futter für die Seele

Eine fremde Kultur, ein fremdes Schicksal: Es ist nicht mehr fremd, wenn der nepalesische Filmemacher Ngima Gelu Sherpa die Kamera führt. Er erzählt in dem zwanzigminütigen Kurzfilm „nga’i nang (Home)“ seine Geschichte. Es ist seine Familie und sein sterbenskranker Vater, dem die Zuschauer im Film folgen. Der junge Sherpa, der in den europäischen Städten Lissabon, Edinburgh und Tallinn Filmregie und Produktion studierte und in Europa lebt, fliegt zurück nach Nepal, weil der Zustand seines krebskranken Vater sich verschlechtert hat. Die Fahrt zum nächsten Krankenhaus ist weit; viele Stunden sind sie unterwegs. Wir sind als Zuschauer dabei, wenn die Mutter darauf hofft, dass ein Heiler die Krankheit ihres Mannes lindert. Es folgt der Tod, des Vaters und die Trauerrituale. Der Filmemacher lässt uns dabei sein – ein bewegender Film.

Auf den Ton kommt es (auch) an

Der Sound bestimmt den Rhythmus des Films. SoundTrack_Cologne widmet sich ganz dem musikalischen bzw. klanglichen Storytelling von Filmen, Games und Medien. Wir haben uns das Branchentreffen und das dazugehörige Filmprogramm See the Sound angesehen.

Ton steht… Kamera läuft!

Das Kino, es leidet, und das schon seit Jahren. Die Kinos haben im Jahr 2018 ein dramatisches Besucher- und Umsatzminus verzeichnet. Streaming-Dienste wie Netflix, Sky, Amazon und Co. sorgen dafür, dass immer mehr Filme den Weg fast ausschließlich in die Wohnzimmer finden. Filmfreunde brauchen nur noch die Fernbedienung benutzen und die Füße bequem hochlegen. Seit„Ton steht… Kamera läuft!“ weiterlesen

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